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D 1: trotz Niederlage positives Fazit

09.11.2017 von Ulf Ninnemann (Kommentare: 0)

BSC Preußen – 1. FC Frankfurt I = 2-6 (1-4)

 

Sa., 04.11.2017

 

Gegen den Tabellenersten war es natürlich von vornherein ein schwieriges Unterfangen, vor allem die Köpfe der Preußen frei zu bekommen. An sich gelang das ganz gut, aber die ersten 16 Min waren trotzdem hinsichtlich des Klärens eines Balles aus der Abwehr (trotz Trainings) eine ziemliche Katastrophe. Und so fühlte sich der FC vier Mal eingeladen und machte den Auswärtssieg schnell dingfest. Aufgrund der enormen technischen Fähigkeiten der Gäste durchaus verdient. Und doch waren es absolut vermeidbare Tore gewesen. Es folgte die Erkenntnis: die kochen auch nur mit Wasser, allerdings mit gutem Wasser. Frankfurt ließ dann nach und der BSC konnte weiter nach vorn spielen. Nicht nur das, sondern auch Druck entwickeln und den Gegner zu Fehlern zwingen. Nach guter Vorarbeit von Kai konnte Erik zum 1-4 Pausenstand vollenden und das Team für die positiv gewachsene Leistung belohnen.

In Hälfte zwei verlegte sich der BSC aufs Kontern, musste allerdings in der 33. Min das 1-5 hinnehmen, weil hier die Mitte erneut vernachlässigt wurde. Zehn Min später scheiterte der starke Nico am Gästekeeper, während Maurice zum 2-5 einschob. Super! Kurz vor Schluss das 2-6, naja. Aber insgesamt verteidigten die Preußen bis auf die ersten 16 Min hervorragend und zeigten, wie man gegen einen solch starken Gegner spielen muss.

Fazit: die Trainer des BSC Preußen zeigten sich stolz und zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft! Trotz der klaren Niederlage blieb ein positives Gefühl, dass etwas entscheidendes erreicht wurde: teilweise spielerisch mitzuhalten und den Kopf oben zu behalten. Darauf lässt sich aufbauen. Natürlich bleibt es fragwürdig, warum Pflichtspiele in der Ferienzeit angesetzt werden. Die Preußen waren noch nicht wieder konditionell auf der Höhe und die Gäste wirkten in Hälfte zwei etwas müde und überspielt. So kann nun wirklich kein spritziges Match entstehen, wo Feuer drin ist. Aber Spieltage planen ist halt immer ein Ding der Theoretiker. Die Praktizierenden stehen am Platz und schütteln nur den Kopf. Vielleicht sollte man hier auch mal miteinander reden. Weiter geht’s übrigens nächsten Sonntag in Guben, am Rande des Brandenburger Fußballuniversums...

UN

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