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D 1: Abwehrriegel mit englischem Türöffner

14.06.2018 von Ulf Ninnemann (Kommentare: 0)

BSC Preußen – FC Energie Cottbus = 3-6 (2-5)

 

Sa., 09.06.2018

 

Wenn man an das grausige 0-12 in Cottbus zurückdenkt, dann ist die heutige Niederlage nicht höher einzuschätzen, d.h. positiver gings kaum. Die Sportschüler von Energie waren diesmal allerdings nicht topp motiviert, die Hitze machte Ihnen ebenso zu schaffen, wie den Preußen. Deshalb wurden zusätzliche Trinkpausen mit dem Schiri vereinbart.

Die Überraschung: Anstoß BSC, Ball zurückgespielt, Kai mit langem Pass und irgendwie kam Jannick noch an das Leder, 1-0 nach wenigen Sekunden!!! Äh? Was war denn hier los? Der FC versuchte dann zu zaubern, doch die Hausherren standen gut und blockten viel. Zumal der BSC sich an die Mittellinie zurückzog, dort bedingungslos verteidigte und Energie somit zwang, mit langen Bällen zu operieren, die meist nichts brachten. In Min 12 dann erst das 1-1 per Freistoß, herrlich in den Winkel gezaubert. Nix zu machen für Philip. In der 17. min brachen die Gäste auf ihrer linken Angriffsseite durch, die Pille wurde mustergültig nach innen gespielt, 1-2. Jetzt waren erste Konturen des zukünftigen Staffelsiegers zu sehen, da auch das 1-3 in der 25. min auf der anderen Seite gut rausgespielt war. Doch Jannick konnte sofort danach verkürzen, weil Erik sich auf links sehr gut durchgesetzt und zu Jannick quer gelegt hatte, 2-3. In der letzten Min vor der Pause mussten dann die Preußen doch der Hitze Tribut zollen und zwei Gegentreffer hinnehmen, 2-5.

Kam in Hälfte zwei eine Torlawine auf den BSC zu? Mitnichten. Die Jungs verteidigten noch konzentrierter und trieben den FC zur Verzweiflung. Philip zwischen den Pfosten erwischte einen tollen Tag! In der 35. min gab es Handneunmeter für den BSC, welchen Leon stark zum 3-5 verwandelte. Und erst in der 57. min schaffte es Cottbus, nach Abwehrfehler der Preußen, endlich wieder einen Treffer zu markieren, 3-6.

Fazit: sicherlich war das kein Fußball, den man von der Nationalmannschaft sieht, aber die gewählte Taktik ging voll auf. Die Pille hinten rum laufen zu lassen bzw. es spielerisch zu lösen, wäre gegen diesen Gegner voll nach hinten los gegangen. Energie hatte wegen dieser Abwehrtaktik große Probleme ihr Spiel aufzuziehen und gewann nur aufgrund der wenigen Fehler der Preußen. Jungs, das war ein tolles Stück Arbeit! Weiter so! Der FC wollte nach der Partie noch nicht mal abklatschen, weil sie sauer über sich selbst waren. Aber gemeinsam mit den Trainern wurde dies korrigiert.

Der BSC Preußen muss nun am kommenden Sonntag zum nächsten und entscheidenden Abstiegsendspiel nach Frankfurt, wo unbedingt bzw. mindestens ein Remis erreicht werden muss um sicher die Klasse zu halten. Auf geht’s!

UN

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