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D 2: Licht und Schatten beim Turnier in Lu'

31.12.2016 von Ulf Ninnemann (Kommentare: 0)

Di., 27.12.2016

 

Mit nur einem Wechsler (und dem System 4+1) in der großen Stadtsporthalle Ludwigsfelde anzutreten... war im Nachhinein als unglücklich anzusehen. Es wurde kein Futsal gespielt, die Weihnachtspause war grad erst vorbei und der frühe Beginn (8 Uhr) – das alles trug dazu bei, dass die Preußen, obwohl gut aufgestellt, hier viel Licht und viel Schatten zeigten. Ein großes Lob an den LFC II, der mit viel Organisationspersonal ein tolles Turnier auf die Beine gestellt hatte.

Das erste Match, gleich gegen einen der Favoriten (Luckenwalde II, 1. der KK St. C), konnte absolut ausgeglichen gestaltet werden. Viel Laufarbeit wurde geleistet (die Lunge einiger Jungs reichte nur für 5 min), ein selbst geblockter eigener Torschuss und eine Superparade von Keeper Philip sorgten für ein ansehnliches Kampfspiel, wobei Probleme mit der Umstellung auf den alten Hallenfußball, mit dem rutschigen Ball und mit der Müdigkeit beider Teams offensichtlich waren. Am Ende ein „verdientes“ 0-0.

In die zweite Partie gegen Ruhlsdorf/Woltersdorf/Felgentreu II (6. der KK St. D) ging der BSC besser, mit mehr Schwung, fing sich aber gleich anfangs per Konter das 0-1. Aber die Jungs benutzten dann ihren Kopf und begannen ihre Gedankenschnelligkeit zu verbessern. Jannick mit dem 1-1, Leon mit Doppelpack zum 3-1 (Assists Jannick) und wiederum Jannick mit dem Treffer zum 4-1 nach Ecke von Kai – hier waren die Preußen immer einen Schritt schneller am Ball als der Gegner und machten deshalb die wichtigen Buden. Und so hieß der Sieger wie in der Hinrunde draußen erneut der BSC.

Im dritten Spiel das identische Ergebnis gegen Glienick (4. der KK St. D): wieder 4-1. Es ging allerdings um den Gruppensieg, welcher um ganze 2 Tore knapp verfehlt wurde. Leon eröffnete mit schönem Schuss zum 1-0, legte wenig später per Hacke ab zu Kai, der zum 2-0 einnetzte. Nach Kombi von Jannick und Leon konnte Kai schnell zum 3-0 erhöhen, es sah richtig gut aus! Doch dann ein unerklärlicher Bruch im Spiel der Preußen. Plötzlich das 3-1. Die Arbeit nach hinten war richtig lau und so konnte die SG folgerichtig treffen. Nico war dann nach Pass von Jannick endlich auch erfolgreich, doch die Enttäuschung des verpassten Gruppensieges war spürbar und wog schwer, vielleicht zu schwer.

Denn nun ging es gegen das gleichaltrige Tasmania II (immerhin 7. der LK Berlin St. 1), die nach anfänglichen Problemen ihr Berliner Tiki-Taka-Pass-und-Laufspiel aufzogen und den BSC ein ums andere Mal alt aussehen ließen. Hier fehlte dann doch die Kraft und die Frische, um gegenhalten zu können. Vorne wurden Chancen vergeben, hinten fielen Tore wie reife Früchte. Am Ende 0-4, das war eigentlich zu hoch. Aber insgesamt war die Niederlage verdient, da die Preußen nicht mehr als Mannschaft agierten, sondern sich nur noch einzeln bewegte. Jeder Fehler wurde von Seiten Berlins eiskalt genutzt.

Finale futsch! Nun erneut gegen Luckenwalde II, welches offensichtlich Spieler der ersten Mannschaft an Bord hatte. Dies wurde von mehreren Seiten bestätigt. Ob ja oder nein, das spielte keine Rolle mehr. Der BSC wollte mit ähnlich kräftesparender Spielweise wie zuvor den dritten Platz erobern, doch dass das nicht funktioniert, wurde schnell klar. Es kämpfte nicht mehr jeder für jeden, die Zuordnung war oft zu spät und so verlor man am Ende 0-3.

Hier die Ergebnisse:

BSC Preußen II – FSV Luckenwalde II = 0-0

BSC Preußen II – Ruhlsdorf/Woltersdorf/Felgentreu II = 4-1

BSC Preußen II – SG Glienick = 4-1

HF: BSC Preußen II – SV Tasmania Berlin II = 0-4

Sp. um Pl. 3: BSC Preußen II – FSV Luckenwalde II = 0-3

Fazit: mit dem schnelleren und aggressiveren Spiel Berliner Teams braucht man sich nicht vergleichen, das ist infrastrukturtechnisch belegt. Punkt. Und dass KW II und Luckenwalde II personell aufgerüstet hatten, war durchaus zu sehen. Was das dann aber bei einem Turnier der „Zweiten“ Mannschaften zu suchen hatte, war fragwürdig. Auch der BSC Preußen war keine „Zwote“, folgte jedoch seinem Trainer, der dieses Turnier als gutes Training für die Futsal-HKM darstellte, im Voraus. Trotzdem muss unser Team am 8. Januar, wenn es gegen mega-starke Landesliga Teams geht, ein anderes Gesicht zeigen. Auf jeden Fall werden dann ausreichend Wechsler zur Verfügung stehen, dafür wird der Trainer sorgen. Aber zuvor wird dieses erfolgreiche Jahr 2016 beendet und ordentlich begossen, bevor ein neues Kapitel aufgeschlagen wird.

UN

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