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D 2 stößt an seine spielerischen Grenzen

06.04.2017 von Ulf Ninnemann (Kommentare: 0)

FC Viktoria Jüterbog – BSC Preußen II = 3-1 (1-0)

 

So., 02.04.2017

 

Bei herrlichem Wetter, aber nassem und holprigen Rasen im Jüterboger Stadion setzte sich der Trend des Vereins BSC Preußen fort, im Pokalwettbewerb wie bereits in der Vorsaison gegen Jüterbog auszuscheiden. Die D 2 anno 2017 hatte in Senzig, in Felgentreu und bei KW gesiegt und hätte mit einem Sieg in Jüterbog die große Chance gehabt, mittels eines Weiterkommens in Großbeeren das Finale zu erreichen. Realistisch? Durchaus!

Aber am Ende entschied die Tagesform, der größere Wille und die Effektivität relativ knapp für die Hausherren. Besonders problematisch ist das momentane NICHT zuhören bei Anweisungen des Trainers vor dem Match. Hinzu kommt die geistige Müdigkeit in den ersten Minuten. Diesmal war es „erst“ in der 3. Minute soweit, als das Leder rechts außen vertändelt wurde, der FC-Stürmer in die Mitte zog, nicht angegriffen wurde, Schuss aus ca. 13 m und zack! Drin! Der Schock saß tief. Bei Trainer und Spielern. Es dauerte insgesamt sagenhafte 16 min, bis der BSC zur ersten Torchance kam, als Nico sich vorn links durchsetzte und den Ball nur knapp nebens Gehäuse setzte. Es folgten Torschüsse von Leon, Kevin, 2x Jannick und Kai. Wirklich effektiv sieht allerdings anders aus. Und Jüterbog spielte auch nicht besser, aber verteidigte definitiv geschickter. Die Hoffnung blieb für Hälfte zwei.

Doch die begann erneut mit einem Schock: wieder der gleiche durchaus unfair spielende FC-Stürmer brach am Strafraum durch, legte sich die Pille zu weit vor, BSC-Keeper Philip kam raus und das zu spät, der Stürmer trat in ihn rein und fiel. Neunmeter! Zugegebener Weise: von außen sah es aus wie ein fälliger Strafstoß und in der Bundesliga wird er auch gepfiffen. Aber Glückwunsch an den Stürmer: echt clever gemacht. Kurz danach stand es dann 2-0, der 9m wurde rein gehämmert. Philip biss trotz Schmerzen auf die Zähne, blieb im Kasten und wurde in der 36. min zum dritten Mal bezwungen. Einen eher harmlosen hohen Ball wollte er über die Latte lenken, rutschte weg und die Kugel prallte an den Querbalken. Wieder war ein FC-Stürmer zur Stelle und drückte das Leder über die Linie, 3-0, die Entscheidung? Plötzlich hatten die Preußen richtig gute Chancen und spielten Kombinationsfußball. Dem ungedeckten Kai versprang der Ball beim Torschuss. Kevin verkürzte dann auf 1-3 mittels abgefälschten Schuss. Der BSC drückte nun und Leon bekam völlig freistehend den nächsten Riesen auf seinen Fuß, doch traf den Ball nur unwesentlich. Danach verteidigte Jüterbog wieder besser und schließlich gaben die Preußen gegen Ende der Partie auf.

Fazit: dieses Pokalmatch hätte man definitiv nicht verlieren müssen! Und auch die Masse an Betreuern (6 Mann von Jüterbog!!!) an der Seitenlinie machte den Kohl nicht fett, auch wenn dies nicht erlaubt ist. Leider stagniert die D 2 des BSC Preußen momentan in ihrer Entwicklung, trainiert nicht konzentriert genug, schaltet nur bedingt um in den Matchmodus, zeigt zu oft falsches Passtiming. Vom geforderten Pressing war so gut wie nix zu sehen. Fehler werden angesprochen, doch werden sie auch immer wieder neu begangen. Der Frust über dieses Nicht-weiter-Lernens sitzt tief. Da helfen nur noch die Osterferien, um abschalten zu können und auf "Neustart" zu drücken. In dieser halbherzigen Freizeit-Form wird es nächste Saison in der Landesliga schwer, sehr schwer.

UN

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